100 Eichen für die Umwelt

Nachhaltiges Projekt der Hardtschule, Stadt Singen und des Kreisforstamtes

„Rund 100 Eichen haben wir heute gepflanzt“, bilanzierten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b der Hardtschule erschöpft aber glücklich am Ende des Vormittags im Stadtwald Singen. Mit Spaten, Schaufeln und Pflanzhaken wurden kleine Eichenbäumchen in den lehmigen Kiesboden gepflanzt. Förster Joachim Falk von der Stadt Singen und seine Mitarbeiter waren beeindruckt vom hohen Engagement der Klasse. Die nächste Aktion im Wald wurde sofort mit Förster Falk und Martin Schreiner vom dem Kreisforstamt besprochen.

Mit Lehrerin Silke Daub überlegten die Klasse, dass wohl erst die Enkel und Urenkel so richtig erleben werden, wie aus den gepflanzten zarten Eichen richtig starke Bäume werden. „Brauchen Eichen wirklich so lange bis sie dick sind“, kam die erstaunte Frage. So lange wollen die Schüler aber nicht warten. Mit Freunden und Eltern schauten viele Kinder schon kurz nach dem Pflanztag wieder nach, ob auch alle Bäume austreiben. Nach den ersten Einzelbeobachtungen ging die gesamte Klasse wieder auf die Fläche: „Alle Bäumchen haben Blätter bekommen. Sie sind angewachsen!“ schallte ein lauter Ruf von Schülern über die Kulturfläche. Auch vor der Hardtschule durften die Kinder eine Eiche pflanzen. Sie steht natürlich unter der besonderen Obhut der Klasse 4b, die auch nachmittags aufpasst, dass sich ihr Baum gut entwickelt. Die Klasse 4b schaute im Herbst bei Baumfällarbeiten im Stadtwald Singen zu. Mit den abgesägten Buchenscheiben wurde ein Adventskranz und Adventsgestecke fürs Klassenzimmer gefertigt hatte. Im Projekt erleben die Schülerinnen und Schüler verschiedene Tätigkeiten im Wald. Dabei ist Mitarbeit gefragt, was besonders viel Freude bringt.